§ 83. Südosteuropa.

(K. Schünemann.)

(Die in Klammern gesetzten Zahlen beziehen sich auf die Bibliographie S. 639 ff.)

Slowakei und Karpathorußland.

Der Sorge des großen sudetendeutschen Volkes für die zersplitterten und gefährdeten deutschen Sprachinseln im Osten der Tschechoslowakei und in den benachbarten Teilen Polens verdankt die Zeitschrift Karpat henland ( 6) ihre Begründung. Die bisher in kleineren lokalen Zeitschriften, dem »Zipser Boten« für die Oberzips, dem »Gründler« für die Unterzips und den ungarischen »Közlemények Szepes vármegye multjából« versteckte heimatsgeschichtliche Forschung erhält auf diese Weise die Möglichkeit zu systematischerer und umfassenderer Arbeit und Auswirkung. Die neue Zeitschrift, vom Prager Germanisten Gierach herausgegeben und von J. Hanika in Reichenberg geleitet, vereinigt Arbeiten sudetendeutscher, reichsdeutscher und ungarischer Verfasser. Auch die in Ansätzen bereits wieder vorhandene nordkarpathendeutsche Forschung selbst wird mehr und mehr zur Mitarbeit herangezogen.

Über die Frühgeschichte der Preßburger Burg ist im Anschluß an die Nennung von Brezalauspurc in der neuentdeckten Salzburger Geschichtsquelle eine ganze ortsnamenkundliche Literatur entstanden. E. Schwarz ( 10) faßt die bisher geäußerten Ansichten zusammen und verteidigt seine eigene Ableitung vom slaw. PN. Přeslav gegen R. Holtzmann, V. Chaloupecky u. a. -- Für die Verfassungsgeschichte der Stadt Preßburg in späterer Zeit ist die Arbeit von Horna zu nennen ( 5), der eine Handschrift des Stadtarchivs vom Ende des 17. Jhds. publiziert und bespricht. Es handelt sich um das »Juraments biechel« aus der Zeit des Bürgermeisters Purgstaller d. ä., welches die Eidesformeln für die städtischen Beamten enthält. Die Eide von 25 verschiedenen Beamtengruppen sind deutsch zu leisten. Nur die Ortsobrigkeit von zwei der Stadt gehörigen Dörfern mit slowakischer Bewohnerschaft hat tschechisch zu schwören, ebenso die dort beschäftigten Bergmeister, Weingartenaufseher und Waldhüter.

Im Berichtsjahr beging die Bergstadt Kremnitz ihre 600-Jahrfeier. Diesem Anlaß verdankt die umfangreiche und wertvolle Arbeit des Stadtarchivars Matunák zur Stadtgeschichte ihre Entstehung ( 7). Von dem unveröffentlichten Archivmaterial, das dem Buch zugrunde gelegt ist, wird eine Anzahl ma.licher Urkunden im Anhang publiziert, ebenso auch das bisher nur in dem etwas


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schwer zugänglichen und nicht ganz zuverlässigen Druck in der ungarischen Bergbaugeschichte Gustav Wenzels vorliegende Kremnitzer Bergrecht. Unter erschöpfender Heranziehung der weit verstreuten bisherigen Literatur in ungarischer, slowakischer, tschechischer und deutscher Sprache werden verschiedene Seiten der Stadtgeschichte eingehend behandelt, die Liste der Kammergrafen, der Stadtrichter und der Geschworenen, soweit das Material es gestattet, rekonstruiert, städtische Institutionen besprochen, das Stadtarchiv und seine Bestände beschrieben, die Rolle der Stadt in den Türken- und Kuruzenkriegen an Hand der Archivbestände verfolgt. M. geht mit gesunder Kritik an die Arbeit und räumt mit vielen Irrtümern der älteren lokalgeschichtlichen Forschung gründlich auf. Bezüglich der Stadtgründung stimmen wir -- abgesehen von der Beurteilung des Verhältnisses zu Kuttenberg -- im wesentlichen mit seiner Auffassung überein. Wenn sich auch aus dem verarbeiteten Material bei systematischerer Behandlung und stärkerer Berücksichtigung der Problemstellungen der allgemeinen vergleichenden Stadtgeschichtsforschung noch beträchtlich mehr herausholen ließe, so muß das Werk für weitere Untersuchungen über Geschichte, Verfassung und Gesellschaft dieser für die allgemeine mitteleuropäische Stadtgeschichte hochbedeutsamen Stadt den Ausgangspunkt bilden. -- K. Schünemann ( 9) behandelt die Frage der Gründung von Kremnitz und der Verleihung der Kuttenberger Freiheiten an die Stadt durch König Karl Robert. Diese Rechtsverleihung bezieht sich weder auf das jus regale montanorum König Wenzels II. von Böhmen noch auf das Iglauer Bergrecht, sondern auf stadtrechtliche Institutionen. Das Kremnitzer Bergrecht ist nicht wie der Grundstock desjenigen von Schemnitz von böhmischen Bergrechten abhängig, sondern -- ebenso wie das Sondergut des Schemnitzer Bergrechtes -- lokale oberungarische Weiterbildung. Der deutsche Bergbau der Balkanländer darf nicht ohne weiteres als Ableger des oberungarischen angesehen werden. -- Die Versuche einer Münzverlegung, durch die Kremnitz im 16. und 17. Jhd. mehrmals bedroht wurde, untersucht Ernyei ( 3). Nach der Ausschaltung Alexius Thurzós zu Beginn der 20er Jahre des 16. Jhds. handelte es sich um das Bestreben der neuen Unternehmer (Fortunatus und Beheim), die lästige städtische Kontrolle der schlechten Münzprägung zu umgehen, später -- 1596 -- um die Einführung maschineller Münzprägung, gegen die die Stadt opponierte, weswegen die Münze in die Konkurrenzstadt Schemnitz verlegt werden sollte.

Aus dem Schemnitzer Stadtarchiv publiziert der Stadtarchivar Baker ( 1) das Testamentbuch eines reichen Waldbürgers, das nicht nur in die Zusammensetzung der bürgerlichen Vermögen des 16. Jhds. Einblick gewährt, (Liegenschaften, Bergwerksanteile, Schmelzhütten, Bargeld, Kleidungsstücke, Edelmetall), sondern auch die Verteilung der Besitztümer zur Risikoverminderung auf mehrere, weit entfernt liegende Städte (Breslau, Olmütz, Wien) anschaulich macht.

Zur Theatergeschichte liegen zwei ungarische Arbeiten vor. Benyovszky, der Historiker des deutschen Theaters in Preßburg, widmet sich nun auch der ungarischen Schauspielkunst in der Stadt ( 2). Nach dem Verlust Ofens zur Krönungsstadt und zum Sitz der Landesbehörden geworden, hatte die deutsche Stadt natürlich auch für den ungarischen Adel eine starke Anziehungskraft und behielt sie auch noch einige Zeit, als mit dem Ende des 18. Jhds. mehr und mehr Ofen und dann Pest zu Landeshauptstädten wurden. So konnten seit 1784


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auch ungarische Stücke aufgeführt werden, die -- von Deutschen gespielt -- ziemlich komisch wirkten. Die national-ungarische Epoche der Reformzeit brachte ernstere Versuche, doch konnten sich alle Unternehmungen bis 1867 in der deutschen Stadt nur vorübergehend behaupten. -- Das deutsche Theaterwesen in Kaschau, das Florián ( 4) behandelt, beginnt in der -- nicht mehr überwiegend deutschen -- Stadt schon 1744. Seit 1762 folgen den zunächst im Vordergrund stehenden extemporierten Hanswurstiaden die regelmäßigen Stücke, bald auch solche von literarischem Wert. Die Arbeit beruht auf umfassenden Studien in Kaschau selbst sowie im Budapester Landesarchiv und im Ungarischen Nationalmuseum.

Den Fall einer Koloniegründung aus den 50er Jahren des 19. Jhds. behandelt Willscher ( 11), hauptsächlich auf Grund persönlicher Befragung alter Kolonisten. Eine Gruppe niedersächsischer Bauern aus dem Hannoverschen und Oldenburgischen erwarb 1858 zwei Güter im Neutratal und siedelte sich dort -- nach Aufgabe der anfänglichen Gemeinwirtschaft -- nach niedersächsischer Weise im Einzelhofsystem an. Die Vermeidung von Erbteilungen der Grundstücke führte zu Landerwerb der jüngeren Söhne in zahlreichen Dörfern rings um die beiden Ursprungssiedlungen herum.

Banat.

Für das Banat wurde gleichfalls ein Organ für landesgeschichtliche Forschungen geschaffen, die Banater deutschen Kulturhefte ( 13). Hauptsächlich ist an der Arbeit das Banater Deutschtum selbst beteiligt, vor allem aus dem rumänischen Anteil, doch nimmt sich natürlich auch hier die sehr viel ältere und fortgeschrittenere siebenbürgisch-sächsische Forschung der jüngeren Schwester nach Kräften an. Die Zeitschrift, der zunächst noch ein etwas provinzieller Charakter anhaftet, berechtigt zu der Hoffnung, daß sie sich zu einem beachtlichen wissenschaftlichen Organ entwickeln wird. -- Die Arbeit des Klausenburger Germanisten Kisch ( 16) sucht die Ortsnamendeutung als Quelle für die Banater Frühgeschichte auszuwerten und ist als provisorischer Versuch zu nehmen. Ein beträchtlicher Prozentsatz der Etymologien hält der Kritik nicht stand. -- Einen trefflichen Einblick in die kulturelle und geistige Entwicklung der Stadt Temesvar gibt Baschs Biographie des Temesvarer Bürgermeisters J. N. Preyer ( 14), dessen Lebensgang das Schicksal der deutschen Bürgerschaft genau widerspiegelt. Hatte bis in das 19. Jhd. hinein das Bürgertum noch keine sehr feste Bodenständigkeit -- das Klima ließ niemanden dort alt werden -- so war die Stadt, die ihren Namen »Klein-Wien« nicht mit Unrecht trug, frühzeitig durch lebhafte geistige Interessen, allerdings nicht durch eigene literarische Produktivität charakterisiert. Trotz der serbischen Mitbürger und trotz der 1778 mit Beginn der ungarischen Herrschaft einziehenden ungarischen Adels- und Beamtenschicht blieb der deutsche Charakter zunächst bewahrt, bis in der nationalen Reformära der 40er Jahre -- wie in den meisten Städten Ungarns -- die Selbstmagyarisierung des deutschen Bürgertums größere Fortschritte machte. Durch den österreichischen Regierungsabsolutismus der 50er Jahre wurde diese Entwicklung noch einmal aufgehalten, um dann nach dem Ausgleich von 1867 mit doppelter Kraft weiterzugehen. Preyer, als deutscher Dichter klassischer Epigone und ziemlich unbedeutend, wirkte als Bürgermeister in der entscheidenden Zeit von 1844 bis 1858 vor allem am wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt. --


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Die gesteigerte Industrialisierung Temesvars, das schon bei seiner Neubegründung durch Mercy zur Industriestadt bestimmt worden war, schuf seit der Mitte des 19. Jhds. eine immer stärker anwachsende, überwiegend deutsche Arbeiterschaft und seit den 70er Jahren auch eine Arbeiterbewegung, deren Verlauf der sozialistische Führer Gabriel ( 15) schildert. Entscheidend für die Anfänge der sozialistischen Bewegung in Temesvar waren deutsche und österreichische Wanderarbeiter, vor allem natürlich Buchdrucker, die weiter die Verbindung mit dem Sozialismus des Mutterlandes aufrechterhielten. Gegen Jahrhundertende erfolgte die Angliederung an die Budapester Organisation, die auch hier, wie vielfach in der deutschen Arbeiterschaft des Landes, eine Magyarisierung der industriellen Bevölkerung angebahnt hat.

Siebenbürgen.

Im Berichtsjahr brachte der Tod des Hermannstädter Stadtpfarrers A. Schullerus einen schweren Verlust für die sächsiche Wissenschaft. Die Redaktion des Korrespondenzblattes übernahm der Kustos des Brukenthalmuseums, R. Spek, der dem Wirken seines Vorgängers ein Sonderheft widmete. -- Neben der kürzlich vollendeten großen Sachsengeschichte von G. D. und Fr. Teutsch (S. Jg. 1927, S. 728) und der kürzeren Fassung in dem Bande »Die Siebenbürger Sachsen in Vergangenheit und Gegenwart« von Friedrich Teutsch, der schon 1924 in 2. Aufl. erschienen war, besitzt die sächsische Nation noch eine Anzahl kleinerer zusammenfassender Geschichtsdarstellungen und Aufsatzsammlungen, die teilweise ebenfalls in Neuauflagen erscheinen konnten. Von den zuerst 1899 unter der Redaktion von Fr. Teutsch erschienenen »Bildern aus der vaterländischen Geschichte« erhielt der 1. Band eine 2. Auflage. Der 2. Band liegt in veränderter und wesentlich erweiterter Gestalt vor als »Bilder aus der Kulturgeschichte der S. S.« ( 31). In darstellender Form sind Aufsätze der führenden sächsischen Gelehrten über siedlungsgeschichtliche, verfassungsgeschichtliche, wirtschaftsgeschichtliche, literatur-, geistes- und bildungsgeschichtliche sowie kirchengeschichtliche Themen zu einer glücklichen Ergänzung der Sachsengeschichte zusammengestellt. Der kulturgeschichtlich-volkskundlichen Einstellung der 1. Auflage aus der Zeit der Jahrhundertwende tritt eine stärkere Berücksichtigung der literarischen und geistigen Entwicklung zur Seite, und hier kommt neben der älteren Generation bereits auch die jüngere zum Wort. Wenn auch die Überarbeitung der älteren Aufsätze naturgemäß dem jetzigen Stand der Forschung nicht überall ganz Rechnung tragen konnte, so zeigt sich doch durchweg die enge Verbundenheit der sächsischen Forschung mit der wissenschaftlichen Entwicklung des Mutterlandes. -- Die gleichfalls neu aufgelegten Geschichtsbilder Müller-Langenthals ( 23) suchen durch Mitberücksichtigung der Geschichte der banater, bukowinaer und bessarabischen Deutschen die sächsische Geschichte zu einer Geschichte des rumänischen Deutschtums zu erweitern.

Der durch seine verfassungsgeschichtlichen Arbeiten über die Rechtslage der Rumänen im Sachsenland und über das verfassungsrechtliche Verhältnis Siebenbürgens zur Pforte bekannte Rechtshistoriker Archivdirektor G. Müller gibt eine sorgfältige systematische Darstellung der sächsischen Nationsuniversität ( 22). Während Vorstufen einer Gesamtorganisation der Nation schon bis in die Zeit des Andreanum zu Beginn des 13. Jhds. zurückreichen, war die Bildung der eigentlichen Universität erst mit der Aufhebung der außerhalb der sieben


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Stühle auf dem Königsboden noch bestehenden Grafschaften um die Mitte des 15. Jhds. gegeben. Organisation und Wirkungskreis werden aus publizierten und unpublizierten Quellen nach allen Seiten hin rekonstruiert. Zu den Funktionen der Universität gehörten -- abgesehen von den Kompetenzen der neben ihr stehenden geistlichen Universität -- Rechtsprechung (vor allem als Appellationsforum), Aufsicht über das Zunftwesen, landständische Vertretung der Nation gegenüber Herrscher und Mitständen, Steuerbewilligung und Steuerumlegung, Festsetzung des Verteilungsschlüssels für die Truppenstellung und Aufsicht über Kirche und Schule. Eine wichtige Voraussetzung der Organisation bildete das frühzeitig entwickelte lebhafte deutsche Nationalbewußtsein des Volkes.

Von mehr als nur kirchengeschichtlicher Bedeutung ist die Geschichte des sächsischen Gottesdienstes von dem verstorbenen Ad. Schullerus ( 28). Der Gottesdienst zeigt hier seit dem 12. Jhd. eine Kontinuität, die durch die Reformation viel weniger gebrochen wurde als in anderen protestantischen Ländern. Von den Meßbüchern der katholischen Zeit zeigt eine ältere Gruppe strenge Gebundenheit an die Überlieferung und Festhalten an den aus dem Mutterland mitgebrachten westdeutschen Heiligen. Andere Gruppen reduzieren bereits die Heiligenfeste, gestatten sich in der Gestaltung der Messe freiere Bewegung, zeigen Anpassung an lokale siebenbürgische Verhältnisse und deuten in ihrem Streben nach Individualisierung und in der Betonung des Glaubens bereits auf die spätere Reformation hin. Die drei Stufen der sächsischen Reformationsgeschichte spiegeln sich im Gottesdienst wider: Der Schwung der 20er Jahre bringt noch keine Organisation hervor. Die katholische Form bleibt erhalten. Zwei Jahrzehnte später folgt die -- kalvinistischer Hinneigung verdächtigte, aber von Luther selbst gebilligte -- noch in der Frühzeit wurzelnde Reformation des Honterus in Kronstadt, für den der Gottesdienst Messe ist, die der Predigt keinen Raum läßt, und schließlich die logisch durchdachte, systematische Reformation der Nationsuniversität von 1547. Der Charakter des Gottesdienstes als Messe bleibt erhalten, bis -- zunächst 1748 in Hermannstadt -- die Anpassung an die allgemeine lutherische Form mit der zentralen Hineinstellung der Predigt in den Gottesdienst auch in Siebenbürgen angenommen wird. Die liturgische Bewegung vom Ende des 19. Jhds. ist heute noch nicht zum Stillstand gekommen.

Der führende sächsische Dialektforscher Scheiner fördert durch seine auch methodisch wichtige Untersuchung die für die Herkunftsgeschichte der Sachsen so weitgehend herangezogene Sprach- und Sprachgeschichtsforschung ( 26). Gegenüber den bisherigen Versuchen, durch einfache Vergleichung heutiger sächsischer Mundarten mit heutigen Dialekten des Mutterlandes Aussagen über die Herkunft zu machen, betont Sch. die Notwendigkeit sprach geschicht- licher Betrachtungsweise und der Heranziehung sprachgeschichtlichen Materials. Alte Sprachdenkmäler der eigentlichen Mundarten sind aber nicht vorhanden. Was an mundartlichem Material vorliegt -- und zwar seit dem 16. Jhd. ziemlich reichlich -- ist seinerseits bereits eine Art κοινήac;, eine gemeine Landsprache der Sachsen, eine städtische Halbmundart, wie sie im Gottesdienst, in den amtlichen Verhandlungen und im gehobenen bürgerlichen Verkehr angewandt wurde. Die Entwicklung dieser Landsprache hat offenbar Herkunft der Ansiedler aus verschiedenen Dialektprovinzen zur Voraussetzung. Der Gedanke von einer einheitlichen rheinfränkischen Herkunft wird auch hier fallen gelassen. Sch. möchte


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die verschiedenartige Zusammensetzung in dem Wechsel der Bezeichnungen Flandrenses, Teutonici und Saxones wiederfinden, und zwar hält er die Saxones für eine spätere Schicht ostmitteldeutscher Siedler, die der ersten westdeutschen der Flandrenses und Teutonici gefolgt ist. Hier bleibt einzuwenden, daß die sorgfältige Heranziehung der Belegstellen für diese Volksbezeichnungen in ungarischen Urkunden und die Heranziehung des Sprachgebrauchs des Cosmas von Prag nicht genügt. Heranzuziehen ist vor allem die serbische Terminologie seit Stephan Duschan, die auf anderen Sachverhalt hinweist. Andererseits wurden die Bewohner der Mark Meißen um die Mitte des 13. Jhds. noch längst nicht als Sachsen bezeichnet.

Zur Hermannstädter Geschichte erschien die 3. Folge der kultur- und stadtgeschichtlichen Skizzen von Sigerus ( 30). Das Stadtbild früherer Jahrhunderte, Wohnungsverhältnisse, kirchliche Gebräuche, das bürgerliche Kriegswesen, das Treiben der Schüler und Studenten wird in ansprechender Form lebendig gemacht, auch die mit Einführung der Konzivilität (1781) beginnende fremdnationale Zuwanderung verfolgt. -- Das Bild, das Krasser von der Stadt zeichnet ( 21) beruht auf der Unterscheidung einer doppelten deutschen Bürgerschaft: Die bodenständigen Nachkommen der alten sächsischen Stadtbürger mußten sich in die Unterstadt zurückziehen und den unter österreichischer Herrschaft einströmenden k. u. k. Elementen die Oberstadt und die führende Rolle überlassen, bis neuerdings wieder das wirtschaftlich gekräftigte Altbürgertum der Unterstadt ins Vordringen kam.

Eine in sich geschlossene Einheit bildet unter den sächsischen Ländern vor allem das Burzenland, das im Burzenländer sächsischen Museum und Museumsverein seine eigene landesgeschichtliche Organisation besitzt. Das Museum hat eine großangelegte Monographie des Burzenlandes begonnen, die in Aufbau und Durchführung derartigen landesgeschichtlichen Unternehmungen als Muster dienen kann ( 18). Im Berichtsjahr erschien zunächst der erste der Bände über Kronstadt, das Zentrum des Burzenlandes, das auch an reichsdeutschen Verhältnissen gemessen vor allem im 15. und 16. Jhd. wirtschaftlich und politisch eine sehr beachtliche Bedeutung gehabt hat. Im Mittelpunkt des vorliegenden, mit 260 Textbildern und Tafeln sehr gut ausgestatteten Bandes stehen für uns die Aufsätze G. Treibers, der scharfsinnige baugeschichtliche Beobachtungen macht, deren Folgerung für die Stadtgeschichte wir im allgemeinen zustimmen können. Der bisher vorherrschenden Ansicht von einem allmählichen Herauswachsen der sächsischen Städte aus ländlichen Siedlungen wird mit Recht die planmäßige Stadtgründung entgegengestellt. Kronstadt ist eine Stadtanlage des deutschen Ordens unterhalb der alten, seit vorgeschichtlicher Zeit bestehenden Brassoviaburg auf der Zinne, neben der Ansiedlung der Burgleute in der heutigen oberen Vorstadt. In der sogenannten Altstadt sieht T. nicht die ländliche Vorstufe der Stadt, sondern eine zweite, ein wenig früher um die St. Bartholomäuskirche angelegte Siedlung des Ordens. Allgemeinere Bedeutung haben vielfach auch die Einzeldarstellungen der kirchlichen und weltlichen Bauten, aus denen sich Folgerungen für die allgemeine Bau- und Kunstgeschichte ergeben. -- Daneben ist auch die geistvolle Studie Zillichs zu nennen ( 32), der das Wesen des Kronstädters -- auch der Rumänen und Ungarn -- plastisch vor Augen stellt.

Die Rothpublikation Folberths ( 25) ist eine Kontamination von Biographie


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und Schriftenedition. In chronologischer Folge werden die Briefe, Tagebuchnotizen und Werke dieser im Leben der sächsischen Nation von 1821 bis 1849 führend hervortretenden Persönlichkeit wiedergegeben und durch die ergänzenden Bemerkungen des Herausgebers zu einem geschlossenen Lebensbild verbunden. Die vorliegenden Bände umfassen die für seine Ideenbildung grundlegende Zeit seiner Studienjahre in Tübingen und bei Pestalozzi in Iverten. Neben dem Wert der Aufzeichnungen für die Tübinger Universitätsverhältnisse um 1818, für das Leben in Iverten und für die Intriguen, von denen der Meister dort umgeben war, ergibt sich für Roths Werdegang das Hineinwachsen in die Gedankenwelt des deutschen Liberalismus, die Schärfung seines deutschen und deutsch-sächsischen Bewußtseins, und die Abwendung vom österreichischen Regime der Metternichzeit, dem er die liberalere sächsische Verfassung stolz entgegenstellt. Wenngleich dem Pestalozzijünger natürlich die Projekte zur Reformierung des sächsischen Schulwesens im Vordergrund stehen, so finden wir auch schon in dieser Frühzeit die Ansätze zu seinen späteren wirtschaftspolitischen und populationistischen Bestrebungen vorgebildet.

Rumpfungarn.

In Ungarn erfährt die wissenschaftliche Erforschung des Deutschtums durch die organisatorische Tätigkeit J. Bleyers kräftige Förderung. Der vorliegende Band ( 33) stellt sich die Aufgabe, das von der Forschung bisher Erreichte übersichtlich zusammenzufassen. Am weitesten ist die Germanistik gelangt. In den »Deutschen Philologischen Arbeiten« wurde unter der Leitung von Bleyer, Petz und Schmidt seit Jahrzehnten ein großer Teil der lokalen deutschen Mundarten monographisch behandelt. Der szegediner Germanist H. Schmidt, der persönlich an derartigen Untersuchungen führend beteiligt war, faßt nun das Ergebnis zusammen. Und wenngleich die Ergebnisse der Dialektforschung, wie nun auch von seiten der Sprachforschung mehr und mehr anerkannt wird, für die Herkunftsfrage keine ausschlaggebende Bedeutung haben können, so bieten sie andererseits dem Historiker eine Hilfe, die auf keinen Fall beiseite gelassen werden darf. -- R. Schilling stellt im gleichen Band die bisherigen Ergebnisse seiner eingehenden ansiedlungsgeschichtlichen Studien zusammen. Was an der sehr dankenswerten Arbeit vermißt wird, ist vor allem die Hineinstellung der Kolonisation in gesamtgeschichtliche Zusammenhänge und die Wertung der Einzelvorgänge nach den außerungarischen Parallelen. -- Die größere Hälfte des Bandes nimmt eine gemeindeweise Zusammenstellung der Zahl des rumpfungarischen Deutschtums auf Grund der ungarischen Statistik von J. Schnitzer ein. Die Nebeneinanderstellung der Volkszählungsergebnisse von 1880 bis 1920 macht es möglich, Zuwachs oder Abnahme der deutschen Gemeinden in der Zeit der dualistischen Monarchie ohne weiteres abzulesen. Die beigegebene Karte 1: 1 500 000 veranschaulicht den prozentualen Anteil der deutschen Bevölkerung in den einzelnen Siedlungsgebieten.

Im übrigen liegen wieder einige Beiträge zur Geschichte des deutschen Städtewesens vor. Die »Geschichte des Bürgertums in Ungarn« von E. Mályusz erfüllt nicht ganz das, was der Titel verspricht ( 36). Der Verfasser, der sich durch seine bisherigen Forschungen über das turóczer Komitat und über den Palatin Alexander Leopold einen guten Namen gemacht hat, gibt hier


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eine Skizze, die gar zu sehr generalisiert. Den Hauptwert sehen wir im 3. Kapitel, das die tavernikale Gerichtsverfassung und die Vertretung der Städte auf den Landtagen behandelt. Den Ausführungen über die Entstehung von Städtewesen und Bürgertum und über die Entstehung des Patriziats können wir uns im allgemeinen nicht anschließen. Die Fühlung mit der allgemeinen Städteforschung ist trotz erfreulicher Ansätze doch nur unvollkommen, wenngleich die Arbeit hoch über ähnlichen älteren Versuchen steht. Die rechtsgeschichtlichen Begriffe erscheinen ziemlich verwaschen. Schuld daran hat zum Teil wohl die Übersetzung. Die Redaktion hätte stilistisch und begrifflich mehr glätten müssen. Orts- und Personennamen werden -- wenn auch nicht konsequent -- ganz überwiegend in den wenig bekannten ungarischen Formen wiedergegeben. Sogar Hermann von Cilli, der doch gewiß kein Ungar gewesen ist, erscheint in der führenden deutschen Zeitschrift als Hermann Cillei!

Vom Urkundenbuch der Stadt Ödenburg erschien der 6. Band ( 34), die Jahre 1482--1520 umfassend. Unter den 362 Schriftstücken stehen diejenigen politischen Inhalts obenan, in denen die vorherige Verbundenheit mit Niederösterreich jetzt hinter den Beziehungen zum ungarischen Königtum weit in den Hintergrund tritt. Allerdings sucht die Stadt sich bei Konflikten zwischen Ungarn und Österreich möglichst neutral zu halten, legt auch Wert auf die Bestätigung ihrer Privilegien durch Maximilian. Im Vordergrund stehen aber die lokalen Konflikte, die aus der wachsenden territorialen Auflösung der deutsch-ungarischen Grenzgebiete entspringen und die Stadt unmittelbar berühren, da diese durch ihre Dorferwerbungspolitik selbst zu einer kleinen Territorialmacht geworden ist. -- Die städtische Lebensmittelpolitik im 16. und 17. Jhd. untersucht Winkler ( 38). Wie es auf diesem Gebiet meist geschieht, geht auch Ödenburg scharf gegen Bäcker und Fleischer vor, die ihre Preise der Geldentwertung anzupassen suchen, nicht nur durch Strafendrohungen, sondern auch durch Ansätze zu einer Zulassung auswärtiger Konkurrenz. Die Berechnung der Produktionskosten und der Einnahmen ergibt bei den Bäckern einen Reingewinn von 6--7 Prozent, der bei den beschränkten Umsätzen kaum zur Fristung des Lebens ausreichte.

Eine markante Gestalt des deutschen Bürgertums der Stadt Raab, das dort bis in die 2. Hälfte des 19. Jhds. hinein das Übergewicht hatte, schildert Lám ( 35). Johann Ecker, ursprünglich Eisenwarenkaufmann, hatte hervorragende Verdienste um die materielle und geistige Entwicklung der Stadt. Lokalpatriot und zugleich guter Ungar, lehnte er das Phrasenheldentum der Ultras, die im Ernstfalle versagten, ebenso ab, wie er angesichts des Vordringens der ungarischen Sprache im deutschen Bürgertum für seine Person das Deutsche nicht aufgab. Unschätzbar sind seine außerordentlich umfangreichen und geistreich geschriebenen Tagebücher, von denen leider nur wenige Bände, darunter aber gerade die wichtigen von 1848/49, erhalten sind. Neben ihrem gesellschaftsgeschichtlichen und auch allgemeingeschichtlichen Wert sind sie die Hauptquelle für das Theaterwesen der Stadt. Im allgemeinen standen die deutschen Aufführungen im Niveau noch hoch über den ungarischen, da die letzteren sich damals weniger künstlerische als nationale Aufgaben gestellt haben. Zu bedauern ist, daß Rücksichten auf Nachkommen beteiligter Personen dem Verfasser eine Herausgabe der Tagebücher noch als untunlich erscheinen lassen.



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Slowakei und Karpathorußland.

1 Baker, A., Hieronymi Salii, Waldbürgers auf der Schemnitz Verlassenschaft anno 1555. Karpathenland I, 65--80; 118--125; 166--178.

2 Benyovszky, K., A pozsonyi magyar szinészet története 1867-ig (Gesch. d. ungar. Schauspielkunst in Preßburg bis 1867). Preßburg, S. Steiner, 287 S.

3 Ernyei, J., Kisérletek a körmöczbányai pénzverő áthelyezésére (1524 bis 1640) (Versuche zur Verlegung der Kremnitzer Münze). Numiszmatikai Közlöny XXV, S. 110--133, 4.

4 Flórián, Kata, A kassai német szinészet története 1816-ig (Gesch. d. Kaschauer dten. Theaters bis 1816). Budapest, Pfeifer 1927, 105 S. (Német Philologiai Dolgozatok 32), 3 P.

5 Horna, Richard, Bratislavská městká knižka přísach (Das Eidbüchlein der Stadt Preßburg). Bratislava 1928, 4/5, S. 672--691.

6 Karpathenland. Vierteljahrsschrift für Gesch., Volkskunde u. Kultur der Dten. in den nördl. Karpathenländern. Jg. 1. Reichenberg, Anstalt für Sudetendte. Heimatforschung. 192 S.

7 Matunák, Michael, Z dějin slobodného banského města Kremnice (Aus der Gesch. der freien Hauptbergstadt Kremnitz). Kremnitz, 541 S., 50 Kč.

Richter, Stephan M., Das Zunftleben in Dt.-Proben. Karpathenland I, 156 bis 165; II, 4--14; 63--69; 109--117; 158--171.

9 Schünemann, Konrad, Die Gründung von Kremnitz u. das Kremnitzer Bergrecht. Karpathenland I, S. 146--156.

10 Schwarz, Ernst, Die Namen Preßburgs. Karpathenland I, 19--25; 80--84.

11 Willscher, G., Čermany, ein Beitrag zur karpathendten. Siedlungsgesch. Prag, Deutscher Kulturverband. 31 S.

12 Willscher, G., Das Schulwesen der karpathendten. Siedlungen im Gebiete der Tschechoslowak. Republik. Prag, Dter. Kulturverband, 66 S., 4 Kten.

Banat.

13 Banater deutsche Kulturhefte, Temesvar, Banater deutscher Kulturverein, Jg. 1, 1927. Jg. 2, 1928.

14 Basch, F. A., Preyer Nepomuk János (N. J. Preyer). Budapest, Pfeifer, 112 S., 3.50 P. = Német Philologiai dolgozatok XXXIV.

15 Gabriel, J., 50jährige Gesch. der Banater Arbeiterbewegung. 1870--1920. Temesvar, Schwäbische Verlags-A.-G., 196 S.

16 Kisch, G., Das Banat im Spiegel seiner Ortsnamen. Banater dte. Kulturhefte II, 3, S. 1--43.

Siebenbürgen.

17 Asztalos, M., Kossuth Lajos kora és az erdélyi kérdés (Die Zeit Ludwig Kossuths u. die siebenbürgische Frage). Budapest, Collegium transylvanicum, 205 S.

18 Das Burzenland. III Kronstadt, hrsg. v. E. Jekelius. Kronstadt, Verl. des Burzenländer Sächsischen Museums. 271 S.

19 Csutak, Vilmos, Adatok a 1706 évi medgyesi és besztercei kuruc országgyülés történetéhez (Beiträge zur Gesch. des kuruczischen Landtages in Mediasch u. Bistritz 1706). Márki-Emlékkönyv, S. 61--72.



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20 Koch, Robert, Medicii Saşi din secolul XVIII lea în oraşele săseşti ale Ardealului (Sächsische Ärzte des 18. Jhds. in den sächsischen Städten Siebenbürgens. Klausenburg-Cluj.

21 Krasser, O. Fr., Hermannstadt. Kronstadt, Klingsorverlag 1927 (Hermannstadt: Krafft & Drotleff). 61 S., 8 T., 4, 6,50 RM.

22 Müller, Georg, Die sächsische Nationsuniversität in Siebenbürgen. Ihre verfassungs- u. verwaltungsrechtl. Entwicklung. 1224--1876. Hermannstadt, Verein f. Siebenb. Landesk. (Krafft & Drotleff, 197 S., 1 Kte., 3,50 RM.

23 Müller-Langenthal, Friedrich, Die Geschichte unseres Volkes. Bilder aus Vergangenheit u. Gegenwart der Dten. in Rumänien. Hermannstadt: Krafft o. J., 185 S., 8, 1,-- RM.

24 Nösner Gabe, hrsg. von der ev. Kirchengemeinde A. B. in Bistritz. 92, 36 S.

25 Roth, Stephan Ludwig, Gesammelte Schriften u. Briefe. Aus d. Nachlaß hrsg. v. O. Folberth. 1. Bd.: Die Wanderschaft, Dokumente aus den Jahren 1815--1819. 2. Bd.: Die Heimkehr. Das Jahr 1820. Kronstadt, Klingsor-Verlag. 333 u. 335 S.

26 Scheiner, Andr., Die Mundart der Sachsen von Hermannstadt. Aufnahme u. Untersuchungen. Archiv des Ver. f. siebenb. Landesk. 41, S. 523--687.

27 Schuller, G. A., Heimatsorte der Durlacher u. Hanauer. S.-A. aus Kirchl. Bote, Hermannstadt. 22 S.

28 Schullerus, Ad., Gesch. des Gottesdienstes in der siebenbürgisch-sächsischen Kirche. Archiv Ver. siebenb. Landeskunde, N. F. 41, S. 299--522.

29 Schullerus, Adolf, Unsere Volkskirche, 2. Aufl. Hermannstadt, Krafft & Drotleff, 86 S.

30 Sigerus, E., Vom alten Hermannstadt, 3. Folge. Hermannstadt, Krafft & Drotleff. 19 T., 191 S., 5,-- RM.

31 Teutsch, Friedr. (Hrsg.), Bilder aus der Kulturgesch. der Siebenbürger Sachsen. 2 Bde. Hermannstadt, Krafft & Drotleff, 369 u. 366 S., 9,-- RM.

32 Zillich, Heinrich, Kronstadt. Kronstadt, Klingsorverlag 1927. (Hermannstadt, Krafft & Drotleff). 51 S., 8 T., 4, 7,-- RM.

Rumpfungarn.

33 Bleyer, Jakob (Hrsg.), Das Deutschtum in Rumpfungarn. Budapest: Sonntagsblatt. 196 S., 2 Kten.

34 Házi, Jenö, vitéz, Sopron sz. k. város története I. rész, 6. kötet: Oklevelek és levelek 1482-töl 1520-ig (Gesch. der kgl. Freistadt Ödenburg, 1. Teil, Band 6, Urkunden u. Briefe 1482--1520). Sopron, Székely és t. 425 S.

35 Lám, Fr., Egy győri polgár a reformkorszakban (Ein Bürger aus Raab in der Reformära). Raab, Győr város. 148 S.

36 Mályusz, Elemér, Gesch. des Bürgertums in Ungarn. Vierteljahrsschrift f. SWG. S. 357--407.

37 Vanyó, A. T., A katholikus restauráció Nyugatmagyarországon (Die katholische Restauration in Westungarn). Martinsberg, Haladás ny. r. t. 108 S.

38 Winkler, Elemér, A soproni pékek és mészárosok élete a XVI--XVIII. században (Das Leben der Bäcker u. Fleischhauer in Ödenburg im 16.--18. Jhd.). Honisme és helytörténet. S. 76--96.



S.641

39 Eimann, J., Der dte. Kolonist oder die dte. Ansiedlung im Bácser Komitat. Crvenka, Welker. 83 S. (Neudruck).

40 Weifert, Lad., Weißkirchener Familiennamen. Weißkirchen im Banat, P. Kuhn. 12 S.


Diese Seite ist Bestandteil des Informationsangebots "Jahresberichte für deutsche Geschichte" aus der Zwischenkriegszeit (1925-1938)